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Willkommen auf der Website des SV-1928 Frankenwinheim

Joachim Kratschmer sagt leise Ade


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Das Frankenwinheimer Sportheim war bis auf den letzten Platz gefüllt, um Joachim Kratschmer gebührend zu ehren und gleichzeitig zu verabschieden. Vorne von links: Waldemar Sperling, Joachim Kratschmer, Walter Nikola, Andre Krauß. Mittlere Reihe von links: Trainer Andreas Hartner und die drei Vorstandsmitglieder Thomas Stöcklein, Juliane Böhm und Martin Förster. Oberste Reihe von links: Renate und Anna Kratschmer.

Seit einigen Wochen sieht man das in weiten Fußballerkreisen bekannte Gesicht des SV Frankenwinheim nicht mehr auf den Fußballplätzen der Region. Joachim Kratschmer der im Jahr 1952 mit einem Down-Syndrom geboren war, ist zu seiner Schwester Renate Kratschmer nach Berlin gezogen. Das Zimmer in ihrer kleinen Wohnung hat Renate Kratschmer schon lange für ihren großen Bruder Joachim hergerichtet. Nachdem seine 88-jährige Mutter Anna Kratschmer überraschend ins Krankenhaus musste, war es für Joachim Kratschmer nun soweit, dass der schon lange geplante Umzug in die Hauptstadt Realität wurde.
Am Wochenende besuchten die beiden Geschwister ihre Mutter und der SV Frankenwinheim nahm die Gelegenheit wahr, seinen Joachim noch einmal hochleben zu lassen für seine treuen Dienste im Verein. Die Saisonabschlussfeier wurde deshalb eine Woche vorgezogen, um Joachim Kratschmer im würdigen Rahmen zu ehren.
Nach dem Tod seines Vaters Hans war es vor allem Waldemar Sperling, der seine schützende Hand über Joachim Kratschmer hielt. Der langjährige Vereinsvorstand hatte ihn über fünf Jahrzehnte im Vereinsleben integriert. Zu jedem Auswärtsspiel seines Vereins nahm er Joachim Kratschmer mit und brachte ihn nach dem Spiel auch wieder nach Hause. War er verhindert, sorgte er dafür, dass Joachim mitgenommen wurde. Somit gehört Joachim Kratschmer zu den Frankenwinheimern, die in den letzten 60 Jahren die meisten Spiele des Heimatvereins gesehen haben. Auch bei jedem Training war er zur Stelle. Er schloss die Kabinen auf, sorgte für genügend Bälle auf den Trainingsplätzen und war auch beim Aufräumen immer zur Stelle. An der Seitenlinie war er bei vielen Spielen als Linienrichter aktiv. Bei den Spielerversammlungen hatten seine Ansprachen schon Kultstatus.
Nachdem Waldemar Sperling seine Ämter bei SVF abgegeben hatte, kümmerte und betreute auch die neue Vorstandschaft weiterhin ihren treuen Fan.
Vorstandsmitglied Thomas Stöcklein nahm nun die Verabschiedung vor. Er würdigte seine vielfältigen Tätigkeiten im Verein und ernannte ihn zum Ehren-Vizepräsidenten des Vereins. Als Geschenk gab es die letztjährige Meistermannschaft als großes Bild, von der Mannschaft ein Trikot und für die Schwester Renate und Mutter Anna einen Blumenstrauß.
Als ehemaliger Trainer war André Krauß aus Zeilitzheim sowie der ehemalige Abteilungsleiter Walter Nikola aus Fahr gekommen. So manches feuchte Auge war zu sehen, als das bis auf den letzten Platz gefüllte Sportheim Joachim Kratschmer applaudierte. 

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SV Frankenwinheim und FC Schallfeld gehen Spielergemeinschaft ein
Auch im Erwachsenenbereich gibt es jetzt Spielergemeinschaften, die sich bereits seit Jahren im Jugendbereich bewähren. Inzwischen gibt es bei den Erwachsenen ebenfalls zu wenige Fußballer und so ist der Trend zu beobachten, dass landauf und landab Spielergemeinschaften gebildet werden. Die Vorstandschaften des SV Frankenwinheim und des FC Schallfeld haben beschlossen ab der kommenden Spielsaison als SG Frankenwinheim/Schallfeld im Bereich der 1. und 2. Fußballmannschaft anzutreten.
Der Vorstand aus Schallfeld berichtete, dass auf Grund der immer geringeren Anzahl zur Verfügung stehender Fußballspieler abzusehen wäre, dass dem FCS früher oder später Personal für den Spielbetrieb fehlen würde. Deshalb habe man die Konsequenz gezogen und ist eine Spielergemeinschaft eingegangen. Bereits seit mehreren Jahren wurden mehr oder weniger intensiv mit verschiedenen umliegenden Sportvereinen Gespräche über eine Spielergemeinschaft geführt. Mit dem SVF sei man nun einig geworden und bilde ab der Saison 2016/17 eine Spielergemeinschaft. Die Heimspiele werden nach einem festzulegenden Modus in beiden Ortschaften stattfinden. Beide Vereine hoffen mit diesem Schritt wieder zwei schlagkräftige Mannschaften für den Spielbetrieb an den Start zu schicken.

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Untertitel: Die neue Spielgemeinschaft SG Frankenwinheim/Schallfeld wurde von den beiden Vorstandschaften ab der nächsten Spielsaison abgesegnet. Deshalb traf man sich zu einem Handschlag auf dem Spielfeld des SV Frankenwinheim. Von links Josef Bender, Vorstand Vereinssport, Bernhard Krämer, Vorstand Finanzen, Franz Kraus, Vorstand Organisation und Verwaltung alle Schallfeld, Thomas Stöcklein, Vorstand Sportbereich, Juliane Böhm, Vorstandsprecherin und Marketing, Christine Silberbach, Fußballabteilung alle Frankenwinheim, Markus Gernert Vorstand Spielleiter und Wolfgang Hanf, Vorstand Gastronomie und Veranstaltungen beide Schallfeld.

 

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